... Juleica-Kurs 2020

Hurra!! Endlich wieder Spiekeroog!Am 10. Oktober war es endlich soweit. Nachdem in den Osterferien keine Jugendleiterausbildung stattfinden konnte, erhielten wir für die Herbstferien grünes Licht. Wobei "grün" bedeutete erstmal mit einer Annahme zu arbeiten. Schließlich sollten zwischen erstem Beschluss und Tag der Abfahrt noch mehrere Verordnungendes Landes Niedersachsen veröffentlicht werden, die dieses Vorhaben sehr leicht canceln könnten. Glücklicherweise war das nicht der Fall. Das fast zehnköpfige Team traf sich zuvor zu einem Onlinemeeting, um über Bestimmungen und Regelungen zu diskutieren und letzte Absprachen zu treffen.In Zusammenarbeit mit dem CVJM Landesverband Hannover e. V. bildeten wir eine sogenannte "Kohorte" und fuhren mit dem Reisebus schließlich nach Neuharlingersiel, von wo es weiter mit der Fähre nach Spiekeroog ging. Die traditionelle Bockwurst auf der Fähre fiel dieses Jahr leider aus, da der Board-Kiosk coronabedingt geschlossen war. Bei typischen Spiekeroog-Insel Wetter machten wir uns wie immer zu Fuß auf den Weg zum CVJM Haus Quellerdünen.Nach einer kurzen Einführung, durchgeführt von der Hausleitung, wurden schnell die Zimmer bezogen, Koffer und Materialkisten ausgepackt, bevor es zum Abendessen läutete. Eine andere Gruppe war ebenfalls im Haus untergebracht und zählte nicht zuunserer Kohorte, sodass wir getrennte Essenszeiten wahrnehmen mussten. Der erste Abend dient normalerweise einem Kennenlernen untereinander. Unsere neun Teilnehmerinnen kannten sich jedoch durch das Traineejahr, das alle vorher gemeinsam absolviert haben, bereits recht gut und wir kannten sie auch schon. Also wurde nach einer schlichten Mini-Namensrunde auf weitere Spiele dieser Art verzichtet und kurzerhand ein gemeinsamer Filmabend gestaltet. Um 22 Uhr gab es die traditionelle Andacht mit der gesamten Kohorte. Wobei "traditionell" nicht die richtige Bezeichnung war, denn das was für uns alle so traditionell dazu gehörte, warnicht gestattet: Das Singen. Das war nur mit Maske, draußen und mit 1,5 Meter Abstand erlaubt. Trotz dieser Herausforderung entstanden in der Woche viele tolle und tiefgründige Andachten, die auf aktuelle Themen ansprachen und sehr zum Nachdenken anregten. Aber das "Sing-Verbot" konnte unsere Stimmung nicht trüben, auch der leichte Dauerregen, der uns die ersten beiden Tage begleitete, hielt uns nicht von unserem Programm ab. So starteten wir direkt am nächsten Tag mit mehreren Spielen zum Thema Teambuilding. Eigentlich war das der Sonntag, an dem alle in die Kirche gehen. Aber auch das gehört zu den Dingen, die in diesem Jahr nicht möglich waren.Bei den nächsten Einheiten lernten die Teilnehmerinnen mehrere Arten und Weisen der Reflexion kennen, um nach anderen Themen oder Spielen konstruktive Kritik undMeinungen äußern zu können. Auch die verschiedenen Gruppenleiterstyle und Rollen von Teilnehmern in der Gruppe selber, wurden behandelt. Nach dem Abendessen fand noch ein Chaos-Spiel zusammen mit dem A- und B-Kurs des Landesverbands Hannover statt. So lernten sich die einzelnen Gruppen nochmal unter einander kennen. Leider blieben wir nicht ganz trocken bei dem Spiel. Der Spaß war aber trotzdem sehr groß. Und nach dem Abendessen konnte man sich dann einfach in der Cafete bei einem leckeren Käsetoast wieder erholen. Am nächsten Tag starteten wir mit nicht leicht verdaubaren Themen. Nachdem rechtliche Fragen und anderes zur Aufsichtspflicht behandelt wurde, war das Thema Kindeswohlgefährdung dran. Die restlichen Tage wurden wir dann mit wundervollem Sonnenschein beehrt und konnten am freien Nachmittag an den Strand oder ins Dorf gehen. Natürlich nicht ohne unseren hübschen Mund-Nasen-Schutz. Viele von uns nutzen das Wetter und verbrachten viel Zeit am Strand. Zum Abendessen kamen dann alle wieder zusammen. Anschließend veranstaltete die Cafete einen Filmquizabend, der für großen Spaß sorgte.An den letzten beiden Tagen konnten die Teilnehmerinnen viel selbstständig arbeiten. Zunächst erarbeiteten sie eine komplette Planung für eine zweiwöchige Sommerfreizeit. Es kamen viele tolle Zielorte und Aktionsideen zusammen, die für zukünftige Freizeiten hervorragende Anregungen waren. Außerdem erarbeiteten sie gemeinsam eine Andacht, die sie am Abend der gesamten Kohorte präsentierten. Vor der letzten Abendandacht hat der A-Kurs des Landesverbands Hannover noch einen Talentabend organisiert und alle Gruppen schriftlich dazu eingeladen. Wir Teamer bildeten ebenfalls eine Gruppe und schlossen nach einer Sockenpuppenshow, mehreren kurzen Gags und zeitfüllenden Werbepausen, in denen jemand willkürliche Dinge angepriesen hat, mit einer muskelkaterbringenden Tanzeinlage den Abend ab. Dann hielt unser Kurs noch die Abendandacht und später trafen wir uns wieder in der Cafete, um den letzten Abend dort ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen war sehr frühes Aufstehen und Abreise angesagt. Frühstück gab es um 6:15 Uhr und anschließend fegten wir nur schnell die Zimmer und machten uns auf den Weg zur Fähre. Wir erlebten einen wunderschönen Sonnenaufgang über der Insel und dem Meer, der das frühe Aufstehen dann wieder bewehrte. Das war ein hervorragender Abschied von der Insel und wundervolle Bilder die dabei nochmal entstanden sind. Wir freuen uns schon auf das nächste Malund hoffen, dass Corona uns nicht wieder allzu lange von unserer Lieblingsinsel fernhalten wird.

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