... Silvesterfreizeit 12/13

See you later … in 2013

Auf Silvesterfreizeit mit dem CVJM Laatzen

 
Da die Welt am 21.12.12 bekanntermaßen nicht untergegangen ist, konnte sie am 27.12. starten: Die erste Silvesterfreizeit des CVJM Laatzen.

Schon um 6:30h trudelten die 15 Teilnehmenden langsam hinter dem Parkplatz eines bekannten schwedischen Möbelhauses ein. Mit im Gepäck: 2 vollgepackte Materialkisten, 15 schwere Koffer, viel gute Laune und 3 Gitarren. Aus den Erfahrungen der Pfingstfreizeit hatte man gelernt und dieses Mal ein Haus mit Vollverpflegung gebucht. So konnte nämlich nichts im Kühlschrank vergessen werden! Es sprach folglich nichts dagegen, pünktlich abfahren zu können… wäre, ja wäre da nicht die Tatsache, dass man Reisebusse mit öffentlichen Bussen verwechseln kann…

Doch dank eines Telefonjokers konnte auch dieses Problem bewältigt werden, und so ging es auf einigen Umwegen (wer wohnt eigentlich in diesem kleinen, gallischen Heidedorf?) los Richtung Norden, auf die kleine Insel Spiekeroog.

Unter dem Motto „See you later“ sollte in der nächsten Woche gearbeitet, diskutiert, gespielt, gestaltet und natürlich Silvester gefeiert werden…

 

Und wie es an Silvester üblich ist, wollen wir nun den Countdown zählen.

Hier der „final countdown“ der 10 inhaltlichen Höhepunkte:

10: Der Vorbereitungsworkshop auf den nächsten Weltuntergang J. Da man bei den ganzen Vorankündigungen nie vorbereitet genug sein kann, wurde am ersten Tag ein sicheres Versteck konstruiert, Kleidung gehortet und überlegt, was auf jeden Fall überleben muss…Ein großer Spaß!

9: Neujahrsbaden in der eiskalten Nordsee. Eigentlich Tradition auf jeder Silvesterfreizeit. Letztendlich haben es aber nur wenige „Verrückte“ gewagt…

8: Singen. Können wir zwar nicht besonders gut, machen wir aber mit Herz!

7: Die Bibelarbeit. Was für ein Mensch wäre Jesus heute? Und wie würde er sich heute ausdrücken? Auf vielfältige kreative Weise näherten sich die Gruppen diesen Fragen…

6: Der bunte Abend. Mit selbstgedrehtem Film, mehr oder weniger anstrengenden Klatschspielen und Spontantheater: Nemo verliebte sich in Dornröschen und auch der Mast bekam am Ende sein Herzblatt. … und wenn die Algen nicht gestorben sind, dann wedeln sie noch heute.

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5: Die Andachten. Gab es – wie es sich für einen christlichen Verein gehört – morgens und abends. Unvergessen bleibt wohl die Jahresabschlussandacht bei strömenden Regen am Strand.

4: Das Planspiel „Sternwarte 13“. Wenn vier Expertengruppen ihre Interessen zu einem (fiktiven) Bau einer Sternwarte auf Spiekeroog durchsetzen wollen, kann es nur eins geben: Diskussionen, Diskussionen, Diskussionen. Und so verhandeln sie noch immer, wer wie viel Profit aus dem angeschlossenen Museum schlagen kann.

3: Der Silvesterabend. Unter dem Motto „eine Reise durch die Zeit“ wurden verschiedene Persönlichkeiten in unterschiedlichste Zeiten geschickt, um dort eine besondere Mission zu erfüllen. Können Sie sich vorstellen, wie Napoleon und Otto zusammen mit Mozart im Jahr 1200 auf dem Mond landen? Oder wie Heidi Klum, Obama, Charlie Chaplin und Boris Becker im Jahr 0 das erste Schnellrestaurant eröffnen? Wir uns jetzt schon!

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2: Das Geländespiel. Verzweifelte Gruppen versuchten, um die Hand der wunderschönen Tochter anzuhalten, mussten dazu aber erst einmal an dem bösen Vater vorbei bzw. schwierige Aufgaben der Mutter lösen. Es entstand – wie immer – ein unerbittlicher Kampf um Lebensbänder. Spiekeroog stand Kopf … und tanzte das Fliegerlied auf dem Rathausplatz.

1: Unglaublich, aber wahr: Der Kreativworkshop. In liebevoller Handarbeit – man könnte die Stimmung fast meditativ nennen – wurden sie zusammengeleimt, angesprüht und bemalt. Entstanden sind 15 individuelle, wirklich schöne Briefboxen. Und wir müssen zugeben: Es hat sogar Spaß gemacht!

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Der „final countdown“ der 10 beliebtesten Spiele:

10: Ligretto. Nachdem die Generation U16 verstanden hatte, wie man am besten schummelt, hatte die Generation 30+ trotz der bereits angewandten Schummelregeln keine Chance mehr… In diesem Sinn: Ligretto start.

9: Pilze sammeln. Eigentlich ein aussichtsloses Spiel. Gegen DEN einen Teilnehmer hatte man nur eine Chance, wenn er niesen musste…

8: Tabu. Der Satz der Freizeit: „Jetzt fordert er auch noch Allgemeinwissen von uns.“ Erklärt wurde jedenfalls jeder Begriff auf jeder Karte dieses Spiels, und das mehrfach…

7: Jedpardy. Darf auf keiner CVJM-Freizeit fehlen. Und auch hier wurde Allgemeinbildung gefordert. Kennen Sie eigentlich die Fibonacci-Folge?

6: Prominenten raten. Und das in allen Varianten… Ob mit Zettel auf der Stirn oder zur Unterhaltung der Generation 30+: Aus allen Bereichen der Promiwelt wurden interessante Persönlichkeiten errätselt.

5: Mord in Palermo. Darf ebenfalls auf keiner CVJM-Fahrt fehlen. Fazit: Der Mörder ist immer der Klempner!

4: Jagger. Ein unerbittlicher Kampf mit Poolnudeln.

3: Regierung bilden. Geht sogar mit drei Gruppen und fiktiven Namen…

2: Das „Mörderspiel“. Passend zu der Theorie von Charles Darwin konnte bei diesem Spiel nur der Fitteste und Pfiffigste überleben. Und nebenbei konnte auch die „Number One“ erlegt werden J.

1: Liften. Unangefochten auf der Nummer 1. Wird wohl auch noch in 100 Jahren beim CVJM gespielt. Diesjährige Verletzungen: „nur“ ein verdrehtes Knie, dieses jedoch ordentlich… Kleinere Kratzer und blaue Flecken können an dieser Stelle leider nicht berücksichtigt werden.

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Und last but not least: Der „final countdown“ der 10 eindrücklichsten Erfahrungen und Besonderheiten auf der Freizeit:

10: Zusammenleben mit 3 Personen, 3 Betten, 3 Koffern und einem Schrank auf maximal 8m². Fazit: Klappt nicht! Daher mussten die Koffer auf den Flur ziehen, was die Sache nicht wirklich besser machte...

9: Magen-Darm-Virus in der Gruppe aus dem kleinen gallischen Heidedorf. Hat uns allerdings verschont! Gott sei Dank! Der Gedanke daran reichte schon völlig…

8: Tetris spielen: Vor allem beim Packen der Container. Und hatte man erst einmal alles drinnen, fand eine Gruppe noch Materialkisten…

7: Das Verwenden von Abschminktüchern. Mit ihnen ließen sich wirklich ALLLE Flecken entfernen. Bleibt die Frage, was man sich da eigentlich ins Gesicht schmiert?

6: Das Erreichen der Fähre auf der Hinfahrt. Im Laufschritt ging es unter mehrmaligen Ausrufen auf´s Schiff. Erinnerte die Generation 30+ an eine Freizeit nach Korsika. Und das letztendlich alle pünktlich waren, war reine Glückssache.

5: Der unaufgeräumte Gruppenraum. Wer uns kennt, den sollte diese Tatsache eigentlich nicht überraschen J. Und so entstand das Jahresmotto „Finden ist Silber, Suchen ist Gold.“

4: Wir haben – von Goldtalern einmal abgesehen – nichts Wesentliches vergessen. Nach Pfingsten ein völlig neues Gefühl! Und zum Glück…

3: …gibt es auf Spiekeroog Muscheln (die man als Goldtalerersatz verwenden kann)! Mag den einen oder anderen vielleicht nicht überraschen… Andere erfahrene Spiekeroogfahrer allerdings schon.

2: Das einstündige Suchen einer Boßelkugel im Dornenbusch. Fortan wurde der Busch bei jedem Spaziergang persönlich begrüßt…

1: „Thrift Shop“. DAS Lied der Freizeit. Lief eigentlich den ganzen Tag und eignete sich vor allem für tiefe Stimmen zum Mitsingen.

 

Und so ging es am 2. Januar mit vielen neuen Erlebnissen und Erfahrungen zurück in den Laatzener Alltag. Ein herzliches Dankeschön an eine super Gruppe und ein phantastisches Team!

In diesem Sinn: See you later … in 2014!

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