... Pfingstfreizeit 2017

Pfingstfreizeit

Was braucht man für eine gute Pfingstfreizeit? Genau: Motivierte Teilnehmer, die voller Vorfreude sind und gute Laune mitbringen sowie motivierte Teamer, die ein buntes Programm für die Freizeit vorbereitet hatten. Am 02.06.2017 ging es wieder auf die alljährliche Pfingstfreizeit, dieses Mal nach Landesbergen in das CVJM Waldheim: Ein idyllischer kleiner Ort, etwas abgelegen von dem ganzen Stadttrubel in Mitten der Natur. Felder, Wälder und eine Zugstrecke mit stündlichem Hup-Konzert. 13 Leute, 4 Häuser und 5 Tage voller Spaß, Spiel und vielem mehr.

Der erste Tag ging schnell vorbei und so fielen alle abends nach dem Aufbau unseres "Lagers", einer leckeren Runde Spaghetti und einer gemütlichen Andacht in ihre Betten.

Der nächste Tag startete so wie die darauffolgenden Tage mit Frühsport und Kaffee. Kann man seinen Tag besser starten? Für jeden Tag gab es ein anderes Thema. Am zweiten Tag war unser Motto "Mal draußen sein". Wir machten einen Waldrundlauf beim Bosseln, suchten und entschlüsselten Briefe beim Geländespiel, um den krassen Schatz der Bauern zu finden und freuten uns über Holgers Besuch am Abend, an dem wir dann am Lagerfeuer die Nacht herbeisangen.

Auch für den dritten Tag waren verschiedene Programmpunkte vorbereitet, dennoch waren wir komplett plan- bzw. zeitlos, denn an diesem Tag war unser Motto "Zeitlos": Einfach mal abschalten; alle Handys, Uhren und jegliches, das die Zeit anzeigt, wurde weggesperrt. Keinen Stress, keine Sorgen, einfach mal leben, alles nach Gefühl, anders als in unserem Alltag, der von festen Terminen und klaren Zeiten geprägt ist. So wurde an diesem Tag der Freizeit gemeinsam entschieden, wann es Zeit war, etwas zu essen, den nächsten Programmpunkt anzugehen oder eine Pause zu machen. Auf dem Programm standen ein Kreativworkshop und ein gemeinsamer Jeopardy-Spieleabend. Da viele zuvor noch nie mit einer Spraydose gearbeitet hatten, wurden nicht nur die Holzboxen für Postkarten oder Stifte bunt, sondern auch die Freizeitteilnehmer. Und die Sauerei war noch lange nicht zu Ende, denn der Spaß ging beim Jeopardy spielen weiter. Verschiedene Kategorien hielten lustige Fragen, komische Fakten und ausgefallene Aufgaben bereit. Zum Schluss kam es dabei zu einer Wasser- und Mehlschlacht. Zum Abschluss des Tages wurde gemeinsam eine Andacht gefeiert, bevor alle ihre Handys und Uhren zurückbekamen, wobei diese in dem Moment nicht mehr so bedeutsam waren wie zuvor.

Am letzten vollen Tag, der unter dem Motto „Guck mal, was ich kann“ stand, entschlossen sich einige der Teilnehmer, noch einen zeitlosen Tag zu verbringen. Passend zum Tagesthema wurde über beispielsweise über die eigenen Fähigkeiten nachgedacht: Was kann ich? Worin bin ich gut? Außerdem gab es einen Kreativworkshop, in dem füreinander eine kleine Aufmerksamkeit gebastelt oder nette Worte an eine andere Person verfasst wurden. Auch dabei kam der Spaß natürlich nicht zu kurz. Nach dem Grillabend, wurde gemeinsam „Mein Team kann“ gespielt, wobei möglichst gut die Fähigkeiten der anderen Teammitglieder für die verschiedenen Spielaufgaben eingeschätzt werden mussten. Den krönenden Abschluss bildete die Kleiderkette, bei der einer Person in kurzer Zeit möglichst viel Kleidung angezogen werden musste, um anschließend daraus eine lange Kleiderkette legen zu können. Nach der wunderschönen Abschlussandacht saßen alle noch lange gemeinsam draußen am Feuer, erzählten Geschichten oder hörten gespannt zu.

Am nächsten Morgen war alles schnell abgebaut und wieder eingeladen und es ging wieder zurück nach Laatzen.

Die Pfingstfreizeit war eine Zeit mit (größtenteils) gutem Wetter, vielen neuen Erkenntnissen, Erfahrungen, neuen Freunden und vielen wunderschöne Erinnerungen, die uns allen hoffentlich noch sehr lange bleiben...