... Pfingstfreizeit 2012

Aus dem Tagebuch eines Glückssuchers…

Bericht zur Pfingstfreizeit des CVJM Laatzen

 

Freitag, d. 25.05.2012; 15.45h
In freudiger Erwartung haben sich 24 Glückssuchende an der Arche eingefunden, um sich auf die Reise ins Niemandsland zu machen. Glücklicherweise passen alle gepackten Kisten und Koffer in die bereitstehenden Autos – wozu hat man früher sonst Tetris gespielt? – und so geht es nach einigen Irrungen und Wirrungen los in Richtung Marwede. Da man als Glückssucher das Glück natürlich auch ein bisschen herausfordern muss, wird der Inhalt eines mit benötigten Lebensmitteln bepackten Kühlschrankes erst einmal zurückgelassen. Kein Wunder also, dass alles in die Kisten bzw. Autos passt…

 
Freitag, d. 25.05.2012, 20.00h
Die Suche nach dem Glück kann nach einigen Kennenlernspielen beginnen. Unter dem Tagesmotto „Glück ist immer das, was man dafür hält“ (Ingrid Bergmann) begeben sich alle Teilnehmenden auf einen Flug in die Galaxie. Wie muss ein Planet aussehen, damit man dort leben möchte? Welche Eigenschaften müssen die Mitmenschen mitbringen, um mit ihnen glücklich sein zu können? Ist es ein Planet wie Ayex, wo die Menschen friedlich in Gemeinschaft leben – dafür aber ohne Privatsphäre? Oder ein Planet wie Libertas, wo keinerlei Regeln und Gesetze herrschen und man völlig frei leben kann? Oder doch der Planet Vegas, wo man mit ein bisschen Glück sein Startkapital beim Glücksspiel vervielfältigen kann (oder eben auch nicht)? Festzuhalten bleibt: So leicht ist es mit dem Glück eben doch nicht… Überall gibt es Vor- und Nachteile und man muss Kompromisse eingehen. Und so landen die meisten Glückssucher letztendlich auf Regis, bei einem Alleinherrscher. Ob man hier nun glücklich wird?

 
Freitag, d. 25.05.2012, äh, Samstag, d. 26.05.2012; 0.00h
Eigentlich Zeit für die Nachtruhe. Doch die Glückssucher unter 18 sind noch gar nicht müde – sehr zum Leidwesen der Glückssucher 30+… Es wird eine kurze Nacht!

 
Samstag, d. 26.05.2012, 10.00h
Mittlerweile wirkt der Kaffee, die Müdigkeit und Augenringe verschwinden langsam… Hinter den Glückssuchern liegt eine Dusche in Begleitung von Mücken, Faltern, Motten, Raupen und ähnlichen Tierchen sowie eine Morgenandacht zum Tagesmotto „Glück ist ein Wunderding. Je mehr man gibt, desto mehr hat man“ (Madame de Stroel). Allerdings bewahrheitet sich dieser Spruch beim Glückskekse backen nur bedingt: Denn trotz des Gebens von viel Teig, entstehen proportional wenig Kekse… Zum Glück aber dennoch genügend für alle Mitreisenden. Ja, auch das Backen von Glückskeksen will gelernt sein.

 
Samstag, d. 26.05.2012; 13.00h
Die große Suche nach Salatköpfen, Bockwürstchen und Kräuterbutterbaguette beginnt. Könnte sein, dass diese sich daheim im nicht ausgepackten Kühlschrank befinden… Leider können die beteiligten Personen sich nicht genau daran erinnern, was dort noch alles zurückgelassen wurde. Und so wird der anstehende Einkauf eine Art Glückslotterie. Das hat man nun von seinem Motto…

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Samstag, d. 26.05.2012, 15.00h
Die Glückssuchenden sind im schwarzen Land angekommen. Die schwarzen Männer haben dieses übernommen und verteidigen es mit allen Mitteln. Alle Menschen hier sind unglücklich und können nur von den Mitreisenden gerettet werden. Und so beginnt der Kampf um Lebensbändchen, Glückscodes und Symbolkarten – und das bei gefühlten 35°C im Schatten und 1.000.000 Zecken im aufzusuchenden Gebüsch… Während Orakel und Schornsteinfeger alles geben, um die Glückssuchenden zu unterstützen und ins schwarze Land einzuschleusen, haben es die schwarzen Männer vor allem auf einen Teilnehmenden abgesehen. Doch alle Anstrengung wird schließlich belohnt: das schwarze Land kann mit genügend Glück versorgt und die Menschen dort befreit werden.


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Da zum großen Erstaunen der Generation 30+ noch Kraftreserven bei fast allen Mitreisenden vorhanden sind, geht der Kampf nun in die eine oder andere Partie Liften über. Am Ende scheinen dann zwar doch alle müde, aber glücklich!

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Samstag, d. 26.05.2012, 21.00h
Die Liste der im Kühlschrank zurückgelassenen Lebensmittel kann um Ketchup erweitert werden. Zum Glück aber nur die halbe Ration. Die andere Hälfte befand sich in einem anderen Schrank und ist damit in Marwede angekommen!

Alle Glückssuchenden haben sich nach dem Grillen am Lagerfeuer eingefunden und lassen den Tag mit Singen und Andacht ausklingen. Die Müdigkeit ist auch schon wieder verschwunden und die zweite kurze Nacht steht bevor…


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Sonntag, d. 27.05.2012, 5.45h
Dank Nele ist die Nachtruhe für Jenni und Ilka vorbei! Dabei hatte sie doch gerade erst angefangen…

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Sonntag, d. 27.05.2012; 10.30h
Das Tagesmotto von heute lautet: „Die Sterne unseres Glücks liegen in uns selbst“ (Heinrich Heine). Doch was sind unsere Sterne? Und welche Eigenschaften an uns schätzt Gott eigentlich? Hierzu gibt es am Vormittag zunächst einmal ein Bastelangebot, äh, natürlich einen Kreativ-Workshop. Glücklicherweise reicht der Stoff für alle Teilnehmenden… Der Rest des Vormittags vergeht mit glücksbringenden Spielen wie „Princess and Dragon“ und natürlich Liften.


 
Sonntag, d. 27.05.2012, 13.00h
Hmmm! Es gibt Hotdogs. Zum Glück existieren in Eschede mehrere Supermärkte. So konnten Würstchen nachgekauft werden.

 
Sonntag, d. 27.05.2012, 15.00h

Die Operation „Hollywood-Abend“ beginnt. Während die Glückssucher U21 anfangen, Filme für die anstehende Oscar-Verleihung zu produzieren, kümmert sich die Generation 30+ um das Buffet. Dabei wird die Liste der vergessenen Lebensmittel (der aufmerksame Leser kann es wohl ahnen) um kleine Tomaten ergänzt, was sich in Hinblick auf Tomaten-Mozzarella-Spieße als sehr nachteilig erweist… Stattdessen entstehen: Brat(wurst) Pitt, Chickennuggets a la Himmel & Huhn, eine Knoblauchcreme namens „Vampire´s death“, Barbaras Trifle, Fruits 11, Two and a half egg und vieles mehr… Auch der Gemeinschaftsraum verwandelt sich langsam in einen hollywoodtauglichen Festsaal – inklusive hoch technischem Gerät.

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Sonntag, d. 27.05.2012, 19.30h
Alle Glückssucher haben sich herausgeputzt und sind kaum wiederzuerkennen. Die durch das Liften zerrissenen T-Shirts wurden durch Hemden bzw. Kleider ersetzt. Der Hollywood-Abend beginnt mit einem (alkoholfreien) Sektempfang sowie einem Livewalk über den roten Teppich. Nach dem Essen startet die Präsentation der Filme. Dank einiger technischer Pannen kommen alle in den Genuss, Arwin viermal vom Baum, am Ortsschild vorbei fallen zu sehen… Aber auch die besondere Liebe zum Ball Wilson, die Stärke eher kleiner Personen und eine neue Version von Schneewittchen können bestaunt werden. Zudem beweisen alle Gruppen bei musikalischen Liveauftritten und hollywoodartigen Spielen (von Montagsmalern bis Filmmusikraten) ihre Oscar-Kompetenz. Und so fällt die Vergabe der begehrten Preise der Jury nicht leicht… Hier die Gewinner:

Preis in der Kategorie „Beste schauspielerische Leistung“: Voll durch die Wand

Preis in der Kategorie „Beste Regie“: die blauen Zwerge

Preis in der Kategorie „Beste Filmmusik“: Flying Zoombies

Preis in der Kategorie „Beste Hollywood-Kenntnisse“: Lucky Fighters

Preis in der Kategorie „Bestes Kostüm“: die blauen Zwerge

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Im Anschluss findet natürlich eine große After-Show-Party statt. Und – wen wundert´s? – es folgt eine kurze Nacht! Schließlich war heute so ein schöner Tag, lalala-lala.

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Montag, d. 28.05.2012, 10.00h
Der Kaffee wirkt heute Morgen nur noch bedingt (aber wir wollen nicht meckern, immerhin gibt es welchen und der steht NICHT im Laatzener Kühlschrank)… Es stört aber auch kaum noch jemanden, denn die Abreise rückt unaufhaltsam näher. Nach einer langen Räum- und Putzaktion sieht auch alles wieder ordentlich aus und die Abschiedsandacht kann beginnen. Unter dem Motto „Das Glück ist wie ein Schmetterling“ wird auf die vergangenen Tage zurückgeblickt; es wird reflektiert, aber auch ein Ausblick und ein Reisesegen gegeben. Und zum Abschluss ertönt zur Freude der Generation 30+ das Lied „Leaving on a jetplane“.

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Montag, d. 28.05.2012, 12.00h
Wo bleibt eigentlich Nele mit dem Bully? Um sich die Zeit etwas zu vertreiben, werden die Hollywoodkenntnisse des gestrigen Abends in Form von Prominentenraten aufgefrischt. Dann folgt erneut das beliebte Tetrisspielen mit Kisten und Koffern und die Heimreise kann beginnen.

 
Montag, d. 28.05.2012, 13.30h
Vielen Dank für die spannende Unterhaltung während der Rückfahrt! Arwin schläft unter einer Gitarre, Jan angelehnt ans Fenster. Und so muss man den Weg durch Celle selbst finden…

 
Montag, d. 28.05.2012, 16.00h
Alle sind glücklich und gesund in Laatzen angekommen und liegen wahrscheinlich schlafend in ihren Betten. Und so bleibt nur noch festzuhalten: Vielen Dank an eine grandiose Gruppe, die viel Spaß an allen Aktionen verkörperte und eine tolle Gemeinschaft bildete! Vielen Dank auch an ein super Team, das mit viel Engagement und Freude ein Stück CVJM-Arbeit weitergegeben hat! Und natürlich auch vielen Dank an das Glück, das uns während der drei Tage doch weitestgehend gut gesonnen war…