... Frankreich 2012

Narbonne Plage – Frankreich 2012

Nach wochenlangem Warten war es endlich so weit: 25 Teilnehmer und 6 Teamer starteten am 28.07.2012 pünktlich um 14.00 nach Frankreich. In Unna sammelten wir noch die zweite Gruppe ein, die mit uns nach Frankreich fuhr und weiter ging die Fahrt in Richtung Süden. Nach 20 Stunden Fahrt und wenig Schlaf kamen wir endlich auf dem Campingplatz Côte des Roses an. Da wir noch nicht sofort unsere Zelte beziehen konnten ging das Warten noch ein wenig weiter. Also wurden aus den Koffern die ersten kurzen Hosen gefischt, um die Sonnenstrahlen zu genießen zu können.

Alles hat ein Ende, auch das Warten und so konnten, nach der Zeltübergabe mit unserem Teamer vor Ort, alle ihre Zelte beziehen. Dann wurde noch schnell das Geschirr abgewaschen und die erste gemeinsame Mahlzeit in Frankreich konnte beginnen. Abends fielen wir alle völlig fertig in unsere Zelte, um uns nach der langen Fahrt zu erholen.

Am Dienstag sind wir dann alle zusammen mit der Gruppe aus Unna gemeinsam nach Carcassonne gefahren. Wir fuhren mit dem Bus zur Burg und ab da an ging es in Kleingruppen kreuz und quer durch Stadt und Burg.

Am späten Nachmittag, als wir uns wieder zur Rückfahrt trafen, waren alle sehr geschafft und freuten sich auf das Abendbrot und einen schönen gemeinsamen Abend mit „Mord in Narbonne-Plage“ und einer schönen Andacht zum Tagesabschluss.

Die nächsten Tage war Strand und Meer, Baden und Sonnen angesagt. Zusammen wanderten viele zum Meer, um mal etwas anderes zu sehen als nur die Lagune, die direkt vor der Tür lag. Im Meer wurde geplantscht und die ein oder andere Wasserschlacht veranstaltet.

Die erste Woche verging wie im Flug und schon stand am Samstag, den 04.08.2012 unser Bergfest an. In Kleingruppen wurden Spiele und Lieder ausgewählt und zusammen verbrachten wir mit einem wunderbaren Buffet und einem abwechslungsreichen Programm ein tolles Bergfest!


Schon am Montag stand unsere nächste Aktion an: Wir fuhren zusammen in den nächst größeren Ort, Narbonne. Das Wetter war uns an diesem Tag nicht so gesonnen, zumindest nicht als wir im Gänsemarsch zum Bus liefen. Einen Vorteil hatte das ganze jedoch: Wir konnten als ganze Gruppe in dem Bus mitfahren, der bei gutem Wetter oft so voll ist, dass Gruppen nicht komplett hineinpassen. Was jedoch nicht bedacht war: Montags sind in Narbonne leider die Geschäfte bis mittags geschlossen und unser Plan war, mittags wieder zurück zu fahren. Trotzdem konnten wir alle durch die Stadt bummeln und der ein oder andere Laden war dennoch geöffnet, sodass auch ein wenig die Möglichkeit zum shoppen bestand. 

Die nächsten Tage wurden wieder mit Gruppenspielen wie „Schlag den Teamer“, Gesellschaftsspielen wie „Blackstories“ oder Sonnenbaden am Strand, an der Lagune oder am Pool verbracht. Am Mittwoch konnten wir allen zum Abschluss noch einmal Bananaboot fahren anbieten, was auch reichlich angenommen wurde. So füllten wir 3 Bananen mit wassersportwütigen Teenagern und schon konnte der Spaß beginnen - Gott sei Dank ohne Verletzte und ohne Verluste!

Zusammen feierten wir am letzten Abend eine besondere Abschlussandacht bei der jeder einen Fisch und ein Gruppenfoto aus Carcassonne als Andenken an die Freizeit mitnehmen konnte und so brach die letzte Nacht in Narbonne Plage an.

Am letzten Tag war frühes Aufstehen angesagt, um das Camp und die Zelte sauber zu machen und pünktlich um 10.00 Uhr - um die nächste Gruppe nicht warten zu lassen – das Camp zu übergeben und dann das „Feld zu räumen“. In einem Bereich des Camps, der uns noch den restlichen Tag bis zur Abfahrt zur Verfügung stand, warteten wir bis wir zusammen zum Pizza essen aufbrechen konnten. Im Restaurant wurden wir noch einmal sehr gut für die anstehende Fahrt gesättigt. Danach ging es darum unsere Sachen zu holen und unser Bus wartete auch schon auf uns, sodass das Gepäck schnell eingeladen und die Busplätze gefunden werden konnten und schon konnte es wieder gen Heimat gehen.

Als wir am folgenden Tag alle wieder aus dem Bus aussteigen konnten, war die Wiedersehensfreude bei Mensch und Tier groß. Noch eine kurze Abschlussrunde und schon gingen alle wieder ihre eigenen Wege, doch ich denke wir alle haben viel von dieser Freizeit mitgenommen. Freundschaften die entweder neu entstanden oder auch gewachsen sind, Sonne die wir mit nach Deutschland gebracht haben und Erfahrungen, die uns niemand mehr nehmen kann, sei es das Meer, Bananaboot fahren, Carcassonne oder die erlebte Gemeinschaft.

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