... Kindertag Bunthausen

Eine Reise nach Bunthausen

 

Am 12. Juni 2016 trafen sich die Teamer des CVJM Laatzens mit 20 motivierten Kindern, um einen Tag gemeinsam zu verbringen. Damit jeder seinen gegenüber mit Namen ansprechen konnte, wurden zuerst Buttons gestaltet, die als Namensschilder dienten.

Die beiden Teamer, die die Kinder begrüßten, erklärten warum Dorhino dieses Mal nicht mit dabei sei, dass er in Australien ist und dort seine Abenteuer erlebt. Damit auch die Laatzener Kinder Dorhino nach seine Heimkehr etwas Spannendes erzählen können, starteten wir mit einem Kennenlernspiel. Das erste Spiel hieß „Alle, die“. Es durften dabei ausschließlich Farben benutzt werden, sodass eine Frage zum Beispiel war „Alle, die einen blauen Button haben“. Diejenigen mussten dann aufstehen und sich einen neuen Platz suchen. Alle hatten unterschiedliche Farbzettel für ihre Buttons bekommen und in diesen Farben sollten sich jetzt alle in Gruppen zusammenfinden. In diesen Gruppen haben wir dann noch mal ein kleines Spiel gespielt.

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Als dann wieder alle zusammen waren, kamen auf einmal zwei Fremde angelaufen und wollten wissen, ob sie hier richtig wären. Ein Teamer wollte daraufhin erstmal wissen, wer die beiden den sind und was sie wollen. Die beiden kamen aus Bunthausen und brauchten die Hilfe von den Laatzener Kindern, da graue Monster in ihrem Dorf aufgetaucht sind und die ganze Farbe gestohlen haben, sodass alles nur noch grau und ganz trist aussieht. Die Kinder fanden, dass sei eine gute Möglichkeit für ein neues Abenteuer und reisten mit den beiden Bunthausener nach Bunthausen. Dort angekommen gab es aber erstmal einen kleinen Mittagssnack, der trauriger Weise auch ziemlich viel Farbe verloren hatte…

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Während des Essens wurde dann allen bewusst auf was für eine große Herausforderung sie sich eingelassen haben und deshalb wurde beschlossen nach dem Essen Dorhino anzurufen, um ihn zu fragen, wie sie die Sache am besten angehen. So wurde also Dorhino von den Kindern angerufen. Dieser war darüber so erfreut, dass er kurzum beschlossen hat, fix nach Bunthausen zu reisen, um die Kinder bei ihrem Abenteuer zu unterstützen!

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Die Bunthausener schlugen den abenteuerlustigen Kindern dann vor, in den nahegelegenen Wald zu gehen und sich dort zuerst auf die Suche nach Farbe zu machen.

So machten sich die Kinder also auf den Weg in den Wald, um dort den verbleibenden Bewohnern des Dorfes an acht Stationen zu helfen die Farbe zu erhalten. An diesen Stationen war für jeden was dabei. An einer Station musste man Laufmemory spielen, an einer anderen ein Kreidebild malen, Farben antippen oder einen Hindernislauf überwinden. An manchen musste man sich sportlich betätigen in dem man über eine Slackline balanciert und farbige Puzzelteile von einer Schnur zu pflücken. Oder auch einen Drei-Bein-Lauf meistern und dabei aufpassen, dass einem der Tischtennisball nicht vom Löffel fällt. Bei den anderen Stationen musste man ein Teammitglied blind durch einen Parkour schicken, oder graue Monster, die sich in Schuhkartons versteckt hatten abwerfen.

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Falls die Kleingruppen dann eine kleine Snackpause mit Äpfeln, Bananen oder was zu trinken brauchten, konnten sie zum Black-White-Castle gehen. Dort war auch der Ort, wo die grauen Monster diejenigen hinbrachten, die ein Duell, wie z.B. Schere-Stein-Papier, gegen sie verloren. Diese grauen Monster liefen im Wald umher, um den Laatzener Kindern das Farbe sammeln ein bisschen schwerer zu machen. Doch sowohl von den grauen Monstern als auch von einem Regenschauer ließen sich die Kinder nicht abhalten alle Stationen zu besuchen und genügend Farbe zu sammeln. Als dies geschehen war, ging es mit allen Kindern wieder zurück in den Ort von Bunthausen.

Dort wurden dann noch ein paar Spiele gespielt, bevor es zum Kindergottesdienst ging. Dort saß ein graues Monster auf dem Boden, welchem gar nicht so klar war, was es eigentlich ‚falsch‘ gemacht hat. Der Malermeister erklärte ihm und den Kindern, dass es gut ist, wenn jeder unterschiedlich ist, und das macht was er gerne tut oder gut kann. Denn wenn nicht, fehlt einem Ort das Besondere und das farbenfrohe, vielfältige Leben. Es wird alles grau und einheitlich. Genau dies ist in Bunthausen passiert. Aber mit der gesammelten Farbe aus dem Wald wurden nicht nur die grauen Häuser in Bunthausen wieder bunt, farbenfroh und einzigartig.

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Nach dem Gottesdienst haben dann alle zusammen ein großes Tuch mit Fingermalfarbe gestaltet und ihre Handabdrücke dort drauf gemacht, bevor es zum Abendbuffet ging.

Die Bunthausener Küche hatte wunderbare Arbeit geleistet. Es war ein buntes Buffet mit Leckereien für jedermann entstanden. Es wurde also gegessen bis alle pappsatt waren. Dann musste es schnell zurück nach Laatzen gehen, denn die ersten Eltern warteten bereits auf ihre Kinder. Nach einem traditionellen Shakehands wurde der Kindertag dann beendet.

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Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Teamer war es ein gelungener Tag.  

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