... Den Sternen so nah

 

Den Sternen so nah… oder von der Kunst, Ufoburger zu grillen

                                    Bericht zum 6. Kindertag des CVJM Laatzen

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10 – 9 – 8 – 7 – 6 – 5 – 4 – 3 – 2 – 1 – Feuer…

Mit diesem gemeinsamen Countdown startete die „Mission Galaktika“ am 09.11.2013 im Weltraumbahnhof Laatzen. Mit an Bord: Über 30 quirlige, kleine Sternenforscher, Erdlinge, Planetengucker und Weltraumtouristen, dazu 20 Teamer und natürlich Dorhino, das Nashornmaskottchen des CVJM Laatzen, mit dem Wunsch, neben seiner Spacebook-Freundin Galaktika auch Gott im Himmel einen Besuch abzustatten…

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 Die Sternenforscher                                        Die Planetengucker

 

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Die Erdlinge                                                       Die Weltraumtouristen

 

 

Der Flug begann...

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Liebe Astronauten! Herzlich Willkommen in unserem Universum. Genießen Sie die Schwerelosigkeit und bewegen Sie sich langsam und ruhig durch das All. Wir werden Ihnen nun die heute anzusteuernden Planeten/Weltraumorte vorstellen. Bitte hören Sie gut zu – und entscheiden Sie sich am Ende, auf welchem Planeten Sie zuerst landen möchten. Grundsätzlich steht es Ihnen natürlich frei, später noch die anderen Planeten zu besuchen.

 

Alegria: Beginnen Sie Ihren Weltraumausflug zum Beispiel auf dem Planeten Alegria. Hier werden jederzeit spannende Wettkämpfe unter den Bewohnern des Universums ausgetragen. In dämmerndem Licht können Sie hier ihre Kräfte bei spaßigen, gesellschaftlichen Spielen messen und dabei herausfinden, wer der wahre König der Galaxie ist. Schließlich kann es nur einen geben…

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Designia: Oder aber Sie landen zunächst auf dem Planeten Designia. Hier können Sie Ihr eigenes Weltraumoutfit herstellen und designen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und wappnen Sie sich so für Ihre eigene Weltraumerkundung. Zudem wird Designia von wundervollen kleinen Aliens bewohnt. Sie freuen sich sehr auf ihren Besuch und eine gemeinsame Gestaltung ihrer Weltraumlandschaft.

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Spacebookredaktion: Oder aber Sie besuchen die Spacebookredaktion und werden so Teil der universumsweiten Spacecommunity. Lassen Sie sich hier zu einem professionellen Redakteur ausbilden: Gestalten Sie eigene Profile, schreiben Sie spannende Artikel oder Geschichten und führen Sie ausgiebige Interviews. Nur mit Ihrer Hilfe kann das Wochenblatt der Spacebookredaktion morgen pünktlich herausgebracht werden.

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Liftus: Oder aber Sie beginnen Ihren Weltraumspaziergang auf dem größten aller Planeten: Liftus. Auf Liftus müssen Sie Strecken mit Weltraumtaxen zurücklegen. Sie können hier aber auch Ihren Mut und Ihr Geschick beweisen: Bekämpfen Sie riesige Asteroiden, transportieren Sie einen Meteoriten durch die Galaxie oder werden Sie einfach zum Moonhopper. Denn eins ist klar: Hier müssen Sie sich bewegen!

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Milchstraßenbar: Oder Sie besuchen die Milchstraßenbar. Sie ist ein perfekter Ort für einen ruhigen Start, aber auch für eine kleine Pause zwischendurch. Hier können Sie sich eigene Weltraummilchshakes mixen, aber auch die spacigen Becher können selbst gestaltet werden. Zudem bekommen Sie hier natürlich auch andere Getränke und Snacks für zwischendurch.

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Das schwarze Loch: Oder Sie tauchen ein in die dunkle Welt des Schwarzen Loches. Mit etwas Glück besteht hier die Möglichkeit – trotz absoluter Dunkelheit, eine leuchtende, farbenfrohe Galaxie mit strahlenden Spaceblumen oder glitzernden Weltraumschmetterlingen zu entdecken. Werden Sie selbst kreativ und gestalten Sie Muster mit tollen, leuchtenden Farben oder fantastische Mondsteinarmbänder.

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Galaktika: Ja, liebe Astronauten, nun müssen Sie sich entscheiden. Auf welchem Planeten soll Ihr Weltraumspaziergang beginnen? Bitte begeben Sie sich nach dem nächsten Countdown zu dem Planeten Ihrer Wahl. Aber Achtung! Aufgrund von Zugangsbeschränkungen können nicht alle Astronauten auf dem gleichen Planeten beginnen. Bitte seien Sie daher nicht enttäuscht, wenn Sie Ihre Reise anderswo starten müssen. Sie können jederzeit weiterreisen und das gesamte Universum erkunden.

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Zur gleichen Zeit in der Küche der „Ufoteria“: Neben der Herstellung von „Spacepops“ oder „Schleim von grünen Männchen“ geriet die Küchencrew vor allem beim Grillen von „Ufoburgern“ leicht in Hektik, schließlich musste der Hunger der 50 Neu-Astronauten gestillt werden. So wurden innovativste Ideen entwickelt, die alle, aber auch wirklich alle weltraumtechnischen Möglichkeiten ausnutzten, um das Weltraumrind zu erlegen und in Stichflammen oder Topffriteusen zu garen …

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…und so konnte gut gestärkt der Weiterflug zu den legendären Mondspielen angetreten werden. Während auch die echte olympische Fackel auf ihrem Weg nach Sotchi auf dem Mond verweilte, schrieb zeitgleich auch ein kleines Nashorn Geschichte: Schließlich war es nur ein kleiner Schritt für Dorhino, aber ein großer für die Nashornwelt (allerdings wurde dieser von den Medien deutlich weniger zur Kenntnis genommen). Doch schließlich konnten die Mondspiele mit einer Partie Mondhunderennen, Nachtfußball und Sternschnuppenwerfen beginnen. Wohlgemerkt: alles im Halbdunkeln, beleuchtet nur durch schwarzes Mondlicht, in einer wunderschön leuchtenden Weltraumatmosphäre. Unvergessen bleibt zudem der Funker Arwin, der sich aus dem Weltraumzentrum auf der Erde mittels mehr oder weniger funktionierender Technik regelmäßig in den Weltraum hineinschaltete und die Astronauten geleitete.

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Trotz ausgelassener Stimmung kehrte gegen 22 Uhr ein wenig Wehmut bei dem kleinen Nashorn ein. Schließlich war es ja auch in den Himmel gereist, um Gott zu treffen. Dieser war allerdings einfach nicht zu entdecken… Und so wurde im Kindernachtgottesdienst darüber nachgedacht, wie wir uns den „Himmel“ eigentlich vorstellen und wie dieser (bzw. wie auch Gott) auf der Erde wahrgenommen und erlebt werden kann.

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Nach einer mehr als kurzen Nachtruhe, die auch von unangenehmen außergalaktischen Aliens gestört wurde, landete das Raumschiff am nächsten Morgen pünktlich wieder im Weltraumbahnhof Laatzen. Und so endete unser Ausflug ins Weltall mit rund 30 Dankesbriefen an Galaktika, die wir mittels Luftballons losschickten. Ob diese jemals auf dem Planeten „Titania“ ankamen, bleibt wohl ein spaciges Geheimnis…

 

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